Dienstrechtsverhandlungen im luftleeren Raum ?
von Helmut Seel
Der Beginn der Verhandlungen über ein neues Lehrerdienstrecht sind Anlass dazu, darauf hinzuweisen, dass zwei wesentliche Rahmenbedingungen noch nicht geschaffen wurden: die Reform der Schulverwaltung und die Reform der Lehrerbildung.
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Schulen in Bundeskompetenz – Eine Tragikomödie in vielen Akten mit offenem Ende
von Klaus Satzke
Es wird den bildungspolitisch Verantwortlichen schon gelingen, sich voll hinter das Bildungsvolksbegehren zu stellen, lange Listen von erbrachten Leistungen für die österreichische Schulentwicklung zu erstellen und so zu tun, als ob ohnehin alles richtig läuft.
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„Bildung nervt“ nervt !
von Helmut Seel
Es ist zur Mode geworden, dass alte „Wutbürger“ die Rückständigkeit der Gesellschaft kritisieren und diese radikal verändern wollen, was ihnen in der Zeit als politische Verantwortungsträger nicht gelungen ist. In der Reihe derartiger „Wutausbrüche“ steht B. Schilchers Buch „Bildung nervt“.
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Eine Mittelstufenreform braucht ein Konzept der Schulentwicklung
von Klaus Satzke
Angesichts des Dilemmas mit einer Mittelschulreform, die ja wieder einmal nur eine Hauptschulreform ist, suchte und fand der SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer starke Worte. „Ich kann mir keinen Koalitionspakt für die nächste Legislaturperiode 2013-2018 vorstellen, wo nicht das Bestreben einer Gemeinsamen Schule der 10-14-Jährigen drinnen ist.“
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Lehrplanrätsel zur Mittelschule – Wer kann sie lösen?
von Klaus Satzke
Das Dilemma des aktuellen Lehrplanentwurfes erklärt sich aber nicht primär aus Unwissenheit um die Komplexität oder Naivität bei den Lösungsversuchen, sondern aus der Unmöglichkeit, mit einer isolierten Hauptschulreform (auch wenn diese nun Mittelschule heißt) zu Systemlösungen für den Bereich der Mittelstufe zu gelangen.
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Ein bildungstheoretisches Fieberthermometer dringend gesucht? Schwierigkeiten bei der Realisierung der Neuen Mittelschule
von Helmut Seel
Bei der „Neuen Mittelschule" ist das Verhältnis zur AHS - Unterstufe schwieriger zu
durchschauen. Die ,,Neue Mittelschule" erhält einen eigenen Lehrplan, der nicht nur
durch Lehrstoffunterschiede, sondern durch Bildungsqualitäten bestimmt wird.
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Die Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schule in der "Durchschnittsfalle"
von Helmut Seel
M. Hengstschläger hat mit seinem Buch "Die Durchschnittsfalle" bemerkenswerte Beachtung in der interessierten Öffentlichkeit gefunden. Die Konsequenzen, die für das Schulsystem gezogen werden können, lassen die aktuelle Oberstufenreform der AHS alt aussehen.
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Ich sehe Licht: Die Schulentwicklung kommt langsam, aber in sicheren Schritten voran
von Gottfried Petri
Teil 1: Die Bedeutung von Bottom-Up-Prozessen zur Verbesserung der Qualität von Unterricht am Beispiel des Projektverbundes IMST
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Walser sei Dank!
von Klaus Satzke
Offenbar haben einige Personen doch noch nicht den Überblick über die Chaos-Inszenierung zum Thema Lehrerbildung Neu verloren, erkennen die Defizite und stellen die richtigen Fragen.
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Ich sehe Licht: Die Schulentwicklung kommt langsam, aber in sicheren Schritten voran!
von Gottfried Petri
Teil 2: Chancen einer Verknüpfung von Bottom-Up- und Top-Down-Entwicklungen bei der Einführung von Bildungsstandards
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Universitäre Lehrerbildung: Kein Macht- sondern ein Systemstreit !
von Helmut Seel
Die Auseinandersetzung von Unterrichtsministerin Dr. Schmied und Wissenschaftsminister Dr. Töchterle wird als Kompetenzstreitigkeit dargestellt. Ziel der Unterrichtsministerin sind eigene Pädagogische Universitäten in ihrem Verantwortungsbereich, welche sie aus den Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschulen erreichen will. Der Wissenschaftsminister strebt die Eingliederung der Lehrerbildung in die in seinem Kompetenzbereich liegenden Universitäten an und will Pädagogische Universitäten nur dort zulassen, wo keine Volluniversität als Träger der Lehrerbildung gegeben ist.
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Lehrerbildung Neu durch Bildungspolitik Alt!?
von Klaus Satzke
.Wenn man den Ausführungen von Lisa Nimmervoll im Standard glauben kann, dann setzt sich der Wissenschaftsminister vehement für ein vernetztes System der Zusammenarbeit zwischen den Institutionen der Lehrerbildung unter dem Primat der Universitäten ein, die Unterrichtsministerin verfolgt hingegen ein Konzept der gesonderten Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschulen hin zu Pädagogischen Universitäten. Diese Art der Polarisierung kann nicht gut sein für eine „Lehrerbildung neu“ und sie ist wohl auch das Ergebnis einer unprofessionellen Bildungspolitik.
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Universitäre Krokodilstränen ?
von Helmut Seel
Die Universitätsinstitute für Schulpädagogik und Lehrerbildung, welche für die pädagogisch-professionelle Ausbildung der Lehrer zu sorgen haben, könnten an den reformierten Pädagogische Hochschulen einen Kompetenzkern bilden und dort für weitere notwendige wissenschaftliche Institute (Didaktik, Pädagogische Psychologie, Pädagogische Soziologie etc.) maßgebend sein.
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Die Oberstufenreform – Eine Maßnahme, die ihr Ziel verfehlt !
von Helmut Seel
Nun liegt auch die Regierungsvorlage zur Novellierung des Oberstufenbereichs des Schulsystems, der 10. bis 12./13. Schulstufe vor. Jubelmeldungen sind nicht angebracht, wenngleich Stellen des neuen Gesetzestextes gegenüber dem Begutachtungsentwurf klarer geworden sind.
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Jetzt fehlt nur noch die "Hochschule" dazu!
von Helmut Seel
Der Entwurf des Dienstrechtsgesetzes für die Pädagogischen Hochschulen kann - ohne dass auf eventuelle Teilprobleme eingegangen werden soll - als gelungenes Konzeptangesehen werden. Es wird damit aber auch klar gestellt, dass die Lehrerbildung in Österreich nicht in die Universitäten integriert werden wird. Der Pädagogischen Hochschule fehlt jedenfalls bislang der Hochschulstatus.
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