29. Oktober 2021

Schulaufsicht ohne Expertise

Zitat aus einem Beitrag  von Thomas Hödlmoser in den Salzburger Nachrichten v. 17.Oktober 2021: 

"Statt Schulinspektoren sind heute Schulqualitätsmanager für die Fachaufsicht verantwortlich. Doch ihnen fehle in vielen Bereichen die Erfahrung, heißt es an den Schulen."

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29. Oktober 2021

Leserbrief zu "Schulaufsicht ohne Expertise"

Wir zitieren einen Leserbrief  von Dr. Wilhelm Pözl in den Salburger Nachrichten zum Beitrag "Schulaufsicht ohne Expertise":

Der Artikel "Fehlende Expertise: Ärger über die neue Schulaufsicht" (SN, 17. 10.) veranlasst mich, wieder einmal meine schon mehrmalige Kritik an der Schul- und Bildungspolitik im letzten Jahrzehnt, dafür verantwortlich zeichnet die Bundesebene unter Mitwirkung von Ländervertretern, zu äußern.

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29. Oktober 2021

Unterricht statt Bürokratie

Leserbrief von Erhard Petzel in den Salzburger Nachrichten zum Beitrag von Thomas Hödelmoser "Schulaufsicht ohne Expertise" vom 17. 10. 2021: "Das Ärgerliche und Schädliche am zeitgenössischen Verwaltungsverständnis ist der Zug zur abgehobenen Inszenierung ohne relevanten Sachbezug."

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29. Oktober 2021

Die Umwandlung der Schulinspektion in ein Qualitätsmanagement und die Folgen

Es ist offenkundig, dass durch die Umwandlung der Schulaufsicht in ein Qualitätsmanagement  das Aufgabenprofil stärker in Richtung eines allgemeinen Managements zur Erstellung von Planungen, Erhebungen und Berichten durch die Schulen geht. Diese Schulaufsicht ist nun in den pädagogischen Dienst der Bildungsdirektion integriert und agiert dort nicht mehr schulspezifisch sondern schulartenübergreifend und in mancher Hinsicht schulfern.

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24. September 2021

Das Pädagogikpaket – ein toxischer Ladenhüter aus der türkis-blauen Regierungsperiode

Ende Juli berichteten „Der Standard“ und „Die Presse“ über einen Beratervertrag, den Bildungsminister Faßmann mit Matthias Strolz, vormals Neos-Obmann, abgeschlossen hat. Es geht um eine „Strategiebegleitung und ein Kommunikationskonzept zum Pädagogikpaket". Vielleicht sollte man sich in Erinnerung rufen: Damals (2017) wurden mit Ende der zweiten Schulstufe in der Volksschule die Ziffernnoten und das Sitzenbleiben wieder eingeführt.  Die gesamt Opposition, also SPÖ, die Grünen, das Pilz’sche Jetzt und die NEOS liefen im Parlament dagegen Sturm. Und jetzt hilft Strolz bei der Vermarktung!

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20. September 2021

Harald Walser fragt in den VORARLBERGE NACHRICHTEN: "Wo bleibt der Aufschrei?

Am Samstag (11.9.2021) hat Martin Netzer, aus Vorarlberg stammender höchster Beamter im Bildungsministerium, in den „Vorarlberger Nachrichten“ die „Modellregion Gemeinsame Schule“ de facto zu Grabe getragen: Das mit den Stimmen aller Vorarlberger Landtagsparteien beschlossenen Projekt sei „auf Eis gelegt“. Ein Beamter legt „auf Eis“, was die Politik beschlossen hat?

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05. September 2021

"Neue Kompetenzmessungen" / Die bpag zitiert ...

„Die Presse“ vom 6.9.2021

"In den vergangenen Jahren wurde das Bildungsmonitoring, also die zentrale Überprüfung der Schülerleistung und die entsprechende Datensammlung, ständig ausgebaut. Zuerst gab es die Bildungsstandard- Tests, dann die informelle Kompetenzmessung. Aus dieser wird heuer die individuelle Kompetenzmessung Plus (IKMplus). Dabei haben alle Schüler zentral erstellte Tests zu bewältigen.

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08. August 2021

Teaching to the Test / Die bpag zitiert

Johann SJUTS, Osnabrück/Leer

Teaching to the test: Gefahr oder Chance?

„Schule und Unterricht sind in Bewegung geraten. Den ernüchternden Befunden nationaler und internationaler Vergleichsstudien folgten zahlreiche Konsequenzen. Die Bildungspolitik entdeckte die Bedeutung zentraler Steuerungsinstrumente. Diese sind keineswegs unumstritten; ebenso wie Strukturänderungen sind sie Gegenstand von Auseinandersetzungen um Schule und Unterricht.“

Sjuts.pdf (tu-dortmund.de)

07. Juni 2021

Eine Lehrplanreform – von harmlos keine Spur!

Grünes Licht für eine umfassende Umstellung der Lehrpläne in Richtung Kompetenzkataloge! Nun droht im Schuleingangsbereich mit den Deutsch-Förderklassen und dem MIKA-Test eine Entwicklung, die sich dann in der 3. Schulstufe mit den „informellen Kompetenzmessungen“ (iKM+) fortsetzt. Die Aufnahmsprüfung von anno dazumal lässt grüßen!

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20. Mai 2021

Ein Plädoyer für mehr Großzügigkeit in der Matura-Debatte

Wir zitieren: Janko Ferk (Jurist, Schriftsteller, lehrt an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)

"Ich bin überzeugt, dass man sich mit etwas Großzügigkeit, die uns in unserem Kleinstaat immer fehlt, auch für eine andere Lösung als die kompromissbehaftete Corona-Matura mit drei Fächern hätte entscheiden können.

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10. Mai 2021

+ Helmut Seel 28.2.1933 – 14.4.2021

Helmut Seel, Gründungsmitglied und Obmann der „Bildungspolitischen Arbeitsgemeinschaft“, ist am 14. April 2021 nach kurzer schwerer Erkrankung  im 89. Lebensjahr verstorben. Das ist nicht nur für unseren  Verein ein großer Verlust, sondern auch  für alle Menschen in Österreich, denen ein fortschrittliches Bildungssystem und die stetige positive Weiterentwicklung unserer  Schulen ein Anliegen ist. Helmut Seel war ein Leben lang dem Grundgedanken einer gemeinsamen Schule für die 10-14-Jährigen verbunden, einer Schule, die den sozialen Ausgleich sichern und allen Schülerinnen und Schülern eine bestmögliche Wahrung ihrer Bildungschancen ermöglichen soll. Die Bildungspolitik der Sozialdemokratie hat ihm diese klare Position nicht immer leicht gemacht,  aber so klar er für seine Überzeugungen argumentierte, so loyal blieb er auch stets seiner Partei gegenüber.

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16. Januar 2021

“Teaching to the Test” und die Folgen einer Systemumstellung

Eine enge Fassung der Bildungsstandards und die unvermeidlich daran anschließenden Testverfahren führen auch zu einer Einengung der Bildungsziele und zu einer primären Ausrichtung des Unterrichtes am Testergebnis (Teaching to the Test). Das würde auch erklären, warum sich an der für das österreichische Bildungssystem typischen und wirklich katastrophalen Abhängigkeit der Schülerleistungen vom familiären Hintergrund nichts geändert hat. Hierzulande sind die Leistungen stärker vom sozioökonomischen Hintergrund abhängig als im OECD-Schnitt.


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06. Dezember 2020

"Trotz hoher Ausgaben keine digitale Bildung"

„Die Regierung hat es leider verabsäumt, den Sommer für die Erstellung eines Notfallplanes zu nutzen, der dafür sorgt, dass Kinder zu Hause zumindest via Videokonferenz unterrichtet werden können. ... Oft hing es einzig und allein von der Lehrkraft ab, ob die Schüler während den Schulschließungen eine gute Betreuung hatten oder nicht!" (Agenda Austria v. 9.11.2010)

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30. November 2020

Bildungspolitik unter rot-pinken Vorzeichen in Wien Teil II

Das aktuelle Arbeitsprogramm der SPÖ-Neos-Koalition enthält im Bereich Bildung zum Teil weitreichende Festlegungen über beabsichtigte Projektentwicklungen, die nachfolgend in 2 Beiträgen analysiert werden. 

Teil I (Bereich Schule)

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30. November 2020

Bildungspolitik unter rot-pinken Vorzeichen in Wien Teil I

Das aktuelle Arbeitsprogramm der SPÖ-Neos-Koalition enthält im Bereich Bildung zum Teil weitreichende Festlegungen über beabsichtigte Projektentwicklungen, die nachfolgend in 2 Beiträgen analysiert werden. 

Teil I (Abschnitt „Die Zukunft unserer Stadt geht in den Kindergarten“)

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