Klaus Satzke 17. Februar 2017

Autonomie und Schulleitung – Schafft endlich Klarheiten!

Man fragt sich, ob die Ministerin gut beraten ist, wenn sie die Öffentlichkeit nur in groben Umrissen über die entscheidenden Gespräche in Sachen Schulautonomie informiert und nahezu alle wichtigen Detailfragen der Geheimhaltung unterliegen.

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Helmut Seel 28. Januar 2017

Gesamtschule – das Unwort der österreichischen Bildungspolitik

Für die ÖVP ist die Langform des Gymnasiums „in Stein gemeißelt“,  von einer Gesamtschule für den Mittelstufenbereich darf  nicht gesprochen werden. Die sozialdemokratische Unterrichtsministerin Dr. Hammerschmid spricht auch nicht mehr davon, wohl um den Koalitionspartner nicht zu reizen.

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Klaus Satzke 18. Dezember 2016

Prof. Hopmann ist böse und Ministerin Hammerschmied ist das egal

Prof Hopmann ist böse, weil die Bildungsministerin nicht auf ihn hört. Sie glaubt nicht seiner Behauptung, es gäbe „ keinen messbaren Nachweis, dass die Ganztagsschule die Chancengleichheit fördert.“

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Klaus Satzke 18. Dezember 2016

PISA 2015 – Strohfeuer ohne Konsequenzen

Für den Bereich Lesekompetenz hat der Nationale Bildungsbericht 2012 einige sehr klare Antworten über die zugrunde liegenden Ursachen gegeben. Welche Konsequenzen wurden aus den aufgezeigten Defiziten und Mängeln gezogen und was ist der aktuelle Entwicklungsstand bei den eingeleiteten Maßnahmen?

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Klaus Satzke 18. Dezember 2016

Die Interpretation der PISA – Ergebnisse - eine Verwirrspiel!

Widersprüchliche Aussagen über das Abschneiden von Jugendlichen mit Migrationshintergrund  sind Gift für eine sachorientierte öffentliche Debatte! 

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Klaus Satzke 08. Dezember 2016

Klartext zum Thema Schulverwaltung

Der Wirtschaftsjournalist Josef Urschitz schreibt Klartext zur Frage Schulverwaltung: "An der Spitze der Landesschulverwaltungen existiert ein undurchsichtiger, gegenseitige Blockaden geradezu herausfordernder Bund-Länder-Parteienpallawatsch, bei dem es offenbar um vieles geht, nur nicht um Bildung." 

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Klaus Satzke 07. November 2016

Das Schulautonomiepaket der Ministerin Dr. Hammerschmied – Eine Systemumstellung mit diskussionswürdigen Eckpunkten

Das "Schulautonomie-Paket" wird in der öffentlichen Diskussion auf die Frage der Personalauswahl durch Schulleiter reduziert. Das ist bedauerlich, weil das Konzept weitreichend und ambitioniert ist und über die Autonomiefrage weit hinausgehende  Punkte enthält, die auch in Zukunft  einer regelmäßigen Information der Öffentlichkeit bedürfen.

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Helmut Seel 26. Oktober 2016

Dauerbrenner Schulautonomie

Wieder einmal bestimmt das Schlagwort „Schulautonomie“ die bildungspolitische Reformdebatte. Zwar ist noch immer nicht klar, was damit gemeint ist, aber es verspricht vieles!

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Helmut Seel 22. September 2016

Über die Lernresistenz der österreichischen Bildungspolitiker

Dem Schulsystem fehlt eine gemeinsame Schule für die Zehn- bis Vierzehnjährigen, eine Gesamtschule. Es handelt sich dabei nicht um einen Ladenhüter sozialdemokratischer Schulpolitik, sondern um eine Voraussetzung für Bildungschancengleichheit. Man kann sich noch an das Erstaunen der Tiroler Politiker erinnern, als im PISA-Test die Südtiroler „Scuola Media“ bessere Leistungen aufwies als das österreichische Sekundarschulsystem.

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Klaus Satzke 22. September 2016

Zitat: Wifo-Chef Christof Badelt zur Gesamtschule

"Es gibt natürlich auch in der Bildung Ineffizienzen. Wenn man hier Reformen setzt – etwa eine gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen mit ausgeprägter innerer Differenzierung, die Spitzenbegabungen massiv fördert und Kinder mit Schwächen individuell unterstützt – dann würde das unter dem Strich zwar mehr kosten, aber auch eine höhere Qualität bringen. Ich verstehe, dass jemand vehement das Gymnasium verteidigt, wenn es berechtigte Sorgen vor einer Nivellierung nach unten gibt."

Zitat aus “Die Presse“ v. 10.9.2016

Klaus Satzke 19. September 2016

Zuwarten ist keine Lösung!

Wenn man sich aus der Endlosschleife des ideologischen Hickhacks um eine Mittelstufenreform befreien will, dann muss man die gravierenden Probleme im bestehenden System klar aussprechen und aktuelle Alternativen mit einem glaubhaften Qualitätsanspruch entwickeln. Zuwarten ist keine Lösung!

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Helmut Seel 18. September 2016

Sag mir, wo die Pläne sind, wo sind sie geblieben?

Die Unterrichtsministerin reduzierte in ihren aktuellen Aussagen die Schulautonomie letzthin auf die Möglichkeit, dass sich Schulleiter ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst aussuchen dürften. Schulautonomie kann aber nicht nur Autonomie für Schuldirektoren bedeuten. Ein anderes Bild der Schule wäre angemessener: der Lehrkörper einer Schule als autonome Arbeitsgemeinschaft, die sich ihren Leiter auf Zeit selbst wählt.

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Lorenz Lassnigg 17. September 2016

Faktenbasierte Anregungen für eine neue Kultur in der Bildungspolitik und Bildungsreform

IHS-Bildungsforscher Lorenz Lassnigg hat sich die aktuellen Problemfelder der Bildungsdiskussion vorgenommen und minutiös in ihre Einzelteile zerlegt. Die Ergebnisse liegen nun unter dem Titel IHS-POLICY BRIEF – Bildungspolitik und Bildungsreform vor.

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Klaus Satzke 16. September 2016

Angekündigte Revolutionen …

WK-Präsident Christoph Leitl, ÖGB-Präsident Erich Foglar und IV-Chef Georg Kapsch fordern eine Bildungsrevolution.

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Klaus Satzke 05. September 2016

Eine glasklare Analyse, der nichts hinzuzufügen ist:

Zitat Andreas Salcher im Kurier vom 4.9.2016

„Die ohnehin nicht sehr ambitionierten Pläne zur Bildungsreform vom November des Vorjahres sind zu 95 Prozent (!) unerfüllt geblieben, obwohl es ganz genau Deadlines für die Umsetzung gibt. Die gesamte Energie der Entscheidungsträger ist in den Kampf um die Lehrer zwischen Bund und Ländern und die Prozentzahlen der Gesamtschulen in den Bildungsregionen gegangen. Ich kenne keinen relevanten Politiker, der unter vier Augen daran glaubt, dass es noch zu einer großen Bildungsreform kommen wird. Diese ist de facto abgesagt, das traut sich nur niemand zu sagen. Dass so wenig passiert, hat selbst mich überrascht. Ich appelliere jetzt an die Entscheidungsträger beider Regierungsparteien, dass sie das Thema der Schulorganisation abhaken sollen. Das ist ein Machtkonflikt, wo keiner einen Millimeter nachgeben wird und steckt die Energie in Reformen, die machbar sind. Aber auch hier muss man sich trauen, einige Tabus anzugehen.“