Helmut Seel 10. Mai 2016

Der Nebel lichtet sich: Neue Befunde zur Neuen Mittelschule

Wieder einmal ist der Jubel über die erfolgreiche Neue Mittelschule ausgebrochen:  Mehr Schüler (41,5 %) traten 2014 in die weiterführenden höheren Schulen über als aus der Hauptschule (33,9 %)! Allerdings fällt bereits ein Schatten auf die Erfolgszahlen.

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Klaus Satzke 28. April 2016

Die Zentralmatura und eine merkwürdige Informationspolitik

Man sollte meinen, dass es nunmehr,  nach dem mehr oder weniger gelungenen gesamt-österreichischen Projektstart 2015 möglich sein sollte, wichtige Ergebnisse der Datenauswertung einigermaßen vollständig und übersichtlich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

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Helmut Seel 05. April 2016

Fragwürdige Zufriedenheit – Vom Fehlen sozialdemokratischer Akzente in der Bildungspolitik

Auf die eigentlichen Ursachen der schlechten Ergebnisse bei den Bildungsstandardstest in der Volksschule wird in der Diskussion nicht eingegangen: die Schulorganisation in der Mittelstufe des österreichischen Schulsystems.

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Klaus Satzke 03. April 2016

Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit – Wortspiele oder Gesellschaftspolitik?
Hans Günter Rolff / Klaus Klemm

Wer von Chancengerechtigkeit im Bildungssystem spricht, ohne sich mit den empirischen Befunden auseinandergesetzt zu haben, überspringt die Wirklichkeit: Ohne Chancengleichheit kann es keine Chancengerechtigkeit geben.

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Klaus Satzke 30. März 2016

Schule im Griff der Parteisekretariate und Interessenvertretungen

Die Diskussion über Modellregionen ist eine Diskussion der Parteisekretariate, der Landeshauptleute, der Parteiobmänner und der Lehrer-Interessenvertretungen. Sie allen glauben zu wissen, was gut oder schlecht für die Schule ist und was im Interesse von Schülern und Eltern sei.

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Helmut Seel 21. März 2016

Über den abblätternden Charme der AHS-Langform?

Die AHS-Langform (Gymnasium und Realgymnasium) ist ein Unikum der österreichischen Schulorganisation.

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Helmut Seel 09. März 2016

Die Bildungsreform 2016: „'s ist all´s nur Chimäre, doch mich unterhalt´s!“ (J. Nestroy)

Die neuen Schulversuche (Modellregion „Schule der 6 – bis 14-Jährigen“) laufen im ersten  Durchgang bis 2026, früher braucht man sich keiner Gesamtschuldiskussion mehr zu stellen. Das Gymnasium bleibt weiterhin unbestrittenes Bildungsinstrument einer privilegierten Gesellschaftsschicht. Wahrlich ein bildungspolitischer Geniestreich der ÖVP!

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Klaus Satzke 26. Februar 2016

Bildungspolitik als Schattenboxen

Es ist schlichtweg skandalös, dass wir mit den PIRLS-Erhebungen über den Leistungsstand an den Grundschulen seit 2006 und 2011 nicht nur die erforderlichen Daten in der Hand haben, sondern mit dem Nationalen Bildungsbericht 2012 auch ganz konkrete Vorschläge für Maßnahmen besitzen, die eigentlich nur einer konsequenten Umsetzung bedürfen würden.

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Helmut Seel 17. Februar 2016

Bruchlandung der Zentralmatura – 1. Teil

Im Hinblick auf die Entwicklung einer umfassenden Zentralmatura wurde das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt. Statt mit Prüfsystemen für die AHS-Langform zu beginnen, wäre ein Bildungsminimum in der Muttersprache, der grundständigen Fremdsprache und in der Mathematik zu definieren, ausgehend von den Reifeprüfungsergebnissen der BHS.

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Klaus Satzke 03. Februar 2016

Schon wieder „Zentralmatura“!

Da liegen zum ersten Mal Ergebnisse vor, die aufzeigen, dass es gute Gründe gibt, sich mit diesem Prestigeprojekt der höheren Schulen auseinanderzusetzen. Man müsste sich also freuen, dass der ganze Aufwand nicht umsonst war  und wir erstmals im Besitz von Daten sind, die Qualitätsstärken und – schwächen sichtbar machen.

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Klaus Satzke 14. Januar 2016

Gesamtschule – Eine Türschild-Debatte?
Ein Kommentar zum Türschilder-Streit!

Dr. Irmgard Griss: „Nein, ich glaube auch nicht, dass das Taferl entscheidend ist. Wichtig sind die Motivationen der Lehrer, die Wertschätzung, die ihnen entgegengebracht wird, und ihre Ausbildung. Die Gesamtschuldebatte lenkt ab, sie ist viel zu ideologisiert. Wenn die Gesamtschule kommt, werden Familien, die es sich leisten können, ihre Kinder in Privatschulen schicken.“

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K. L. Satzke 11. Januar 2016

Modellregionen – Prozentgrenzen ohne Sinn!

Eine Weiterentwicklung des Schulwesens in Bildungs- /Modellregionen könnte zeigen, dass eine spätere Selektion und eine wirklich bewältigte Differenzierung im Sinne eines Förderns und Forderns einiges zum Besseren wenden kann. Das wird aber nur möglich sein, wenn die Bildungspolitik damit aufhört, abgehobene Scheindiskussionen zu führen, und sich den eigentlichen Problemen zuwendet.

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Klaus Satzke 08. Dezember 2015

Oskar Achs / Zwischen Gestern und Morgen

Carl und Aline Furtmüllers Kampf um die Schulreform 
Bd. 23, 280 S., 29.90 EUR, im Buchhandel erhältlich ab Jän. 2016, ISBN 978-3-643-50716-7.

„Zwischen Gestern und Morgen“, das ist eine höchst lesenswerte, hervorragend gelungene Publikation, die nicht leicht in ein Kästchen einzuordnen ist. Der Autor, Oskar Achs, folgt den Spuren von Carl Furtmüller, einem bedeutenden, heute nahezu vergessenen österreichischen Sozialdemokraten, der die Schulreform der 20er-Jahre in maßgeblicher Weise mitgestaltet hat.

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Helmut Seel 23. November 2015

Schulpolitischer Geniestreich der ÖVP: Gesamtschuldiskussion auf 2025 vertagt?

In den Bemühungen um eine gemeinsame Schule für alle Zehn- bis Vierzehnjährigen hat die SPÖ offenbar eine weitere bildungspolitische Niederlage erlitten. Dies versucht man mit den neuen Schulversuchsplänen zu vertuschen.

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K. L. Satzke 20. November 2015

Ein zynischer Trost: Es hätte schlimmer kommen können!

Wenn eine Regierung eine Bildungsreformkommission bildet, die eine Wende in der Bildungspolitik einleiten soll, und zu diesem Behufe mit hochrangigen Politikern – 3 Minister, 1 Staatsekretär, 4 Landeshauptmänner – antritt, dann hat man erfahrungsgemäß entweder einen großen Interessenabgleich vor oder ein großes Täuschungsmanöver. Aber wir können aufatmen: Es ist weder das eine noch das andere geworden. Eine umfassende Bildungsreform sieht jedenfalls anders aus!

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