Klaus Satzke 03. Februar 2019

Das Pädagogikpaket 2018: Worum es der neuen Bildungspolitik wirklich geht!

Das eigentliche Problem des Pädagogikpaketes sind auch nicht die vordergründigen im Paket ersichtlichen Veränderungen wie beispielweise die Ziffernnoten, sondern die klar erkennbare Tendenz zur punktuellen Überprüfung, zur Kontrolle und zur Intervention von oben. Wenn Minister Faßmann über Schulreife nachdenkt, dann geht’s es ihm offenbar nicht um ein differenziertes Fördern und Unterstützen eines Entwicklungsprozesses, sondern um eine schein-exakte Momentaufnahme (Schuleinschreibung) mit der Konsequenz der Zuweisung, Abweisung und Umlenkung.

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Helmut Seel 02. Februar 2018

Über den Niedergang der Pflichtschule der Sekundarstufe I

Im städtischen Bereich schreitet die negative Entwicklung der Pflichtschulvariante der Sekundarschulen voran. Die vom neuen Bildungsminister Faßmann angekündigte Einführung von „Deutschklassen“ für Migrantenkinder mit Defiziten in der Unterrichtssprache betrifft sicherlich größtenteil Schüler der Neuen Mittelschule im Großstadtbereich und reduziert diese auf einen Restbestand einheimischer Kinder mit ausgeprägten Lern- und/ oder Verhaltensstörungen.

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Helmut Seel 12. Dezember 2017

Bildungspolitik in der Krise

Das Paket "Eckpunkte Bildung" der kommenden schwarz-türkis-blauen Regierung kann man unter dem Aspekt des Weisheitsspruches „Die Berge haben gekreißt und ein Bildungs-Mäuschen wurde geboren“ sehen. Der große Wurf ist nicht gelungen. Vielmehr wird das Versagen eines Drittels der Pflichtschabsolventen im Lesen und in der Mathematik prolongiert.

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Klaus Satzke 05. September 2017

Schul- und Bildungspolitik im Wahlprogramm der SPÖ – Reparaturmaßnahmen reichen nicht!

Mit den Kapitel Bildung / Schule im Wahlprogramm der SPÖ liegt ein Konzept auf dem Tisch, das auf zusätzlichen finanziellen und personellen Maßnahmen beruht (also ein weiteres Mal ein Input-Modell) und dessen Ziel Reparaturmaßnahmen sind. Reparaturmaßnahmen sind unbestritten notwendig, aber wo ist die längerfristige Perspektive?

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Helmut Seel 24. August 2017

Gedanken zur Novellierung des Universitätsstudienrechts

Im  breiten Feld der Natur- und Geisteswissenschaften ist die Limitierung von Studienplätzen wesensfremd. Die SPÖ besteht zu Recht auf den freien Zugang zu allen Studien an den Universitäten. Den ersten Vorstoß der ÖVP dagegen konnte man durch den Beschluss der globalen Universitätenfinanzierung im derzeitigen „freien Kräftespiel“ im Nationalrat unterlaufen. Den neuerlichen Vorstoß des Wissenschaftsministers sollte man jedoch im Trubel des Wahlkampfs nicht übersehen.

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Robert Hinteregger 23. Juli 2017

Das Schulreformpaket der Regierung: Anstoß zu einem Musterwechsel?

Die Schwerpunkte des Schulreformpakets 2017 haben durchaus das Zeug für einen bildungspolitischen Musterwechsel, wenn die Reform nicht auf halbem Weg steckenbleibt oder zu einer Schmalspurvariante verkommt.

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Klaus Satzke 06. Juli 2017

Modellregionen und die verfahrene Schulsituation im großstädtischen Bereich

Es ist schon bemerkenswert, wie die Bildungspolitik die Probleme in diesem Bereich seit Jahren schlicht und einfach negiert, obwohl nun auch in einer breiteren Öffentlichkeit – spät aber doch – die unhaltbare Situation in den sogenannten Brennpunktschulen diskutiert wird

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Helmut Seel 02. Juli 2017

Da ist uns doch etwa in den Schoß gefallen!

Der Beharrlichkeit der Grünen ist es zu verdanken, dass die Schulreform 2017 doch noch eine bildungspolitisch relevante Perspektive erhalten hat. Großflächige Schulversuche mit der  Gesamtschule werden in Zukunft möglich sein.  Die kleineren Bundesländer können zur Gänze als  Versuchsregion geführt werden.

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Helmut Seel 10. April 2017

Zehn Jahre Schulpolitik unter sozialdemokratischer Leitung

Langfassung mit den Abschnitten „Bildungspolitischer Hintergrund“, „Die Neue Mittelschule“, „Die Reform der Lehrerbildung“, „Aufbau von Kontrollsystemen“ und „Perspektiven“.

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Helmut Seel 11. März 2017

Zehn Jahre Schulpolitik unter sozialdemokratischer Leitung (Kurzfassung)

2006 wurde der neoliberale Kurs im Bildungswesen fortgesetzt, der 2002 (in der Zeit der FPÖ-ÖVP-Koalitionsregierung) die Privatisierung der Universitäten gebracht hatte. Dazu zählt auch die Einführung der „Bildungsstandards“ für die 4. und die 8. Schulstufe 2008 und die Einrichtung der „Zentralmatura“. Das Wort “Gesamtschule" spricht aktuell niemand aus, es ist zum „Unwort“ der Bildungspolitik geworden.

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Klaus Satzke 02. März 2017

Schulreform – ein Papiertiger?

Die Bertelsmann-Stiftung erwartet vom angekündigten Ausbau von Gesamtschulen in Österreich positive Effekte. Das Projekt „Modell-Region-Paket, Schule der 6 – 14-Jährigen“ hat aber bekanntermaßen noch völlig unklare Konturen und ist darüber hinaus bis heute ein reines Papierprodukt der Koalitionsregierung geblieben. Ersetzt das Ankündigen die Reform?

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Klaus Satzke 17. Februar 2017

Autonomie und Schulleitung – Schafft endlich Klarheiten!

Man fragt sich, ob die Ministerin gut beraten ist, wenn sie die Öffentlichkeit nur in groben Umrissen über die entscheidenden Gespräche in Sachen Schulautonomie informiert und nahezu alle wichtigen Detailfragen der Geheimhaltung unterliegen.

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Klaus Satzke 07. November 2016

Das Schulautonomiepaket der Ministerin Dr. Hammerschmied – Eine Systemumstellung mit diskussionswürdigen Eckpunkten

Das "Schulautonomie-Paket" wird in der öffentlichen Diskussion auf die Frage der Personalauswahl durch Schulleiter reduziert. Das ist bedauerlich, weil das Konzept weitreichend und ambitioniert ist und über die Autonomiefrage weit hinausgehende  Punkte enthält, die auch in Zukunft  einer regelmäßigen Information der Öffentlichkeit bedürfen.

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Helmut Seel 26. Oktober 2016

Dauerbrenner Schulautonomie

Wieder einmal bestimmt das Schlagwort „Schulautonomie“ die bildungspolitische Reformdebatte. Zwar ist noch immer nicht klar, was damit gemeint ist, aber es verspricht vieles!

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Helmut Seel 18. September 2016

Sag mir, wo die Pläne sind, wo sind sie geblieben?

Die Unterrichtsministerin reduzierte in ihren aktuellen Aussagen die Schulautonomie letzthin auf die Möglichkeit, dass sich Schulleiter ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst aussuchen dürften. Schulautonomie kann aber nicht nur Autonomie für Schuldirektoren bedeuten. Ein anderes Bild der Schule wäre angemessener: der Lehrkörper einer Schule als autonome Arbeitsgemeinschaft, die sich ihren Leiter auf Zeit selbst wählt.

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